"Schaffen Sie etwas Neues und Ihr Leben wird sich radikal verändern.
Es reicht, sich vollkommen auf die Veränderung zu konzentrieren.
Die Radikalität ergibt sich von selbst."
Marcel Ferrand

                             

 Der Grundgedanke

 

"Der Satz  “Kunst ist Leben - Leben ist Kunst“  wird Ihnen in dieser Präsentation noch öfters begegnen.

Weshalb?

Weil Kunst es weder verdient hat auf einem Sockel zu stehen, noch als etwas zu gelten, was nur einer besonderen Schicht der Gesellschaft zur Verfügung steht.

Als Künstler und Schriftsteller sehe ich meine Aufgabe darin, mit der Kunst an die Orte zu gehen, wo sie Menschen nicht unbedingt erwarten. An ihre Orte!

Des Weiteren sehe ich es als eine Verpflichtung an, etwas von dem preiszugeben, was in einem selbst passiert. Dies bedeutet, dass man sich in diesem Beruf automatisch öffnen muss, was einige Menschen als Extrovertiert ansehen, was unter diesem Aspekt allerdings unumgänglich ist, obwohl von meiner Seite keineswegs der Drang dazu besteht.

Meine Soiréen und Lesungen sind keine Belehrungen. Dort werden weder Zeigefinger erhoben, noch wird etwas als die absolute Wahrheit dargestellt. Es würde auch jede Legitimation fehlen, denn wer sagt mir als Mensch, dass das, was ich denke und meine, das Richtige ist?

Was ich sagen kann ist, dass mich bis dahin noch niemand vom Gegenteil überzeugt hat und dass viele Menschen in den zurückliegenden Soiréen, Vernissagen und Lesungen mit mir die Gedanken und Überzeugungen teilten.

Ich stelle bei dieser Art von Veranstaltungen Fragen, wobei auch der Humor nicht zu kurz kommt. 

Jedoch Fragen, die mit Sicherheit zum Denken anregen. Meist ist es ein Nachdenken, was im optimalen Fall zu einem Vordenken führt, was das eigentliche Ziel meiner Arbeit darstellt.

In diesem Rahmen werden Dinge plötzlich mit anderen Augen gesehen.

Nicht nur in der Kunst.

Primär im Alltag.

Der Ort, an dem die Soirée oder die Lesung stattfand, erscheint plötzlich anders, wenn man ihn erneut, dem Zweck entsprechend, betritt.

Aber auch ein Museumsbesuch oder der Besuch einer Vernissage wird plötzlich unter einem anderen Aspekt stehen.

Das Resümee:

Die Wahrscheinlichkeit ist, dass man zuerst ein wenig “Wahrnehmen“ und dann “Sehen“ wird.

Ein fundamentaler Unterschied, der vieles ändert.

Keineswegs zum Nachteil!"

Marcel Ferrand


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Kunst-Soiréen & Literatissimo
Eine Auswahl von Veranstaltungen mit Marcel Ferrand.






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